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Donnerstag, 16. Juli 2009

Kennt jemand von Euch Eifelgeist??? ;-)))

Ich könnte auch fragen, ob jemand Josef More´ kennt.

Der gebürtige Ungar ist seit 1989 Hoteldirektor im Dorint Am Nürburgring/ Hocheifel. In der internationalen Rennszene besser bekannt als "Josef". "Ich bin kein Direktor, ich bin Gastgeber", sagt er und als Gastgeber sei er verpflichtet, alles für seine Gäste zu tun. Seine Direktionsassistentin Heike Schumacher und er bilden das Herz und die Seele des Hotels. 



Im Hotel erwartet einen ein Motorsportmuseum besonderer Art. "Josef" hat in den Jahren wahre Schätze zusammengetragen und dekoriert am Ende der Motorsportsaison das Hotel um. Das legendäre "Cockpit" sucht von der Atmosphäre her seinesgleichen.




Jetzt kommen wir wieder zu meiner ersten Frage: " Kennt jemand von Euch Eifelgeist?"

Wenn's vorne zwickt und hinten beißt,
reib' dich ein mit Eifelgeist ;-)))
Oh, sorry, das war doch etwas anderes :)

oder gemeiner:
Trinkst Du abends Eifelgeist, der nächste Tag ist böse meist!!
;-)))

So könnte ich jetzt ohne Pause weitermachen.
Am Tresen steht:
EIFELGEIST mach DICH (FI)T und gesund, aber wenn man das FI weglässt in FIT??


Ok, Spaß beiseite.
Auf der Website der Eifel- Destillerie steht jedenfalls:



Eifelgeist ist eine Kräuter-Edel-Spirituose
mit 42 erlesenen Kräuter und Wurzeln, die aus der Kräuterkunde seit altersher bekannt sind. sie prägen den gehaltvollen Charakter und den unverwechselbaren edelen Geschmack seit über 70 Jahren (47 % vol)

Man muss zugeben, klingt sehr gesund!

Wußten Sie, daß der Eifelgeist wird nur mit weissen Handschuhen getrunkenwird? Das hat Josef so eingeführt.


Jeder Gast bekommt eine genaue Erläuterung der Zermonie.
Es ist eben kein gewöhnliches Hotel, das Dorint am Nuerburgring. Josef More ist auch kein gewöhnlicher Hotel-Direktor, er ist Gastgeber und uriger Typ, der weiss, was seine Gäste wünschen.


Neugierig geworden??
Dann besucht den Nürburgring!!





Yep, that's it!!

mustangconny

Dienstag, 30. Juni 2009

Einen Schritt weiter auf meinen größten Wunsch 1 x im Leben einen Formel 1 Boliden zu fahren



Und dann endlich fand im Rahmen der Formel 1 mein erster Formelkurs statt - auf der Nordschleife! Wir waren zu acht, zwei Gruppen á 4 Personen.
Nach Theorie am Vorabend ging es dann endlich los, ich habe mir einen Schutzengel von einem Freund und Instruktor an den Arm tapen lassen.
Zu meinen Fahrkenntnissen bis dato- noch nie Nordschleife, noch nie ein Formelauto, Schaltgetriebe zuletzt in der Fahrschule... also die besten Voraussetzungen für mich - besonders erbaulich, die einzige Frau dieses Kurses.
Wir mußten uns leider, sehr zu meinem Leidwesen, durch ein Nadelöhr hinter einer Zusatztribüne oben an der T13. Ich war schweißnaß und das nicht nur wegen der hohen sommerlichen Temperaturen. Beim Herunterschalten und hätte ich den Wagen fast abgewürgt. Der Motor schrillte auf, die Fans oben auf der Tribüne johlten und drehten sich um.
Schluck - ich schaffte es dann doch irgendwie hindurch zu schlüpfen und bei jeder Runde dort oben rutschte mein Herz in die Hose.
Am Abend war ich groggy - aber stolz.


Ich hatte das große Glück, daß mein Mann mir einen zweiten Kursus schenkte, wieder nur eine Frau dabei, wer wohl?
Diesmal war ein Fernsehteam dabei, die waren natürlich sehr erfreut darüber, daß eine junge Dame dabei war. Nach einem manierlichen Abendessen im Cockpit im Dorint Hotel mit angeregten Gesprächen, ging es dann los. Alles war gut, bis zum ersten Interview. Du als Frau... setzt Dich 'mal dekorativ hin, blabla…
Meine Antworten waren sehr ehrlich und nicht so wie der Reporter sie sich gewünscht hätte. Ich habe diesen Beitrag im Fernsehen nie gesehen und will es auch nicht.
Seit 2007 fahren mein Mann und ich mit unserem Mustang GT 350 auf meiner geliebten Nordschleife mehrere Gleichmäßigkeitsprüfungen im Jahr, sehr gut für Einsteiger des Motorsports. Infos unter >> http://www.glp1.de
Ihr habt Interesse am Selberfahren oder einfach nur an einer Ringtaxifahrt?
Unter www.nuerburgring.de findet Ihr alle Informationen.
Yep, that' ist!
mustangconny


Meine Liebe zum Nuerburgring oder wie alles begann :-)



Über mich:
Ich bin das, was man ein typisches Nordlicht nennt. Mein Name ist Constanze Hoffmann, ich bin Baujahr 1965, im Sternzeichen Steinbock geboren. Das erklärt, warum ich jede Hürde so lässig nehme. Seit 1992 bin ich verheiratet und im Sommer des Jahres war ich zum ersten Mal zu einer Rennveranstaltung am Nürburgring. Nürburgring- Nordschleife- Grüne Hölle- Motorsport, bis dato für mich ein völliges Rätsel. Dort wurde ich mit dem Motorsportvirus infiziert, kennen Sie den?


Über die Nordschleife:
Sie wurde erbaut in der Zeit 1925-27, eröffnet wurde sie im Juni 1927. Die Länge beträgt 20,8 km, auf dieser Länge hat sie 73 Kurven (davon 33 linke und 40 rechte). Der gefühlte «Achterbahn-Charakter» ersteht durch ca. 300 m Höhenunterschied.



Meine erste Erfahrung mit der legendären Grünen Hölle war eher anderer Natur, er glich eher einer "Kaffeefahrt" in einem VW Kombi mit etlichen Weinkartons an Bord. Während einer Touristenfahrt, ich saß hinten, hatte ich das Gefühl, wir stehen, da ja wirklich alle Fahrzeuge an uns vorbeirauschten. Ja, ja sehr spannend!!
 


Mehr Informationen über die Nordschleife lesen Sie hier, wußten Sie eigentlich, daß es auch eine Südschleife gab? Unter den Links finden Sie die Informationen von Wikipedia.

Dieses Foto fand ich bei Speedheads und diesen Bericht: Südschleife- Der fast vergessene Abschnitt des Nürburgringes. Er beginnt mit folgenden Worten: Geliebt, gefürchtet und gehasst. Jeder Autoenthusiast kennt den Namen "Nürburgring- Nordschleife"...
Aber dann im Sommer '92 mein erstes 24h Rennen in der grünen Hölle, wow, mich hat es sofort gepackt, eine Atmosphäre, die seinesgleichen sucht, was für ein brachialer Sound, eine Volksfeststimmung - ich konnte es nicht fassen...
Diese großen Namen - Volker Strycek, Hans Joachim (Strietzel) Stuck... um nur zwei von ihnen zu nennen. Ich schaute mit großen Augen in die Boxengasse, es regnete ( wie ich jetzt weiß, ist das normal). An jenem Wochenende hätte ich nicht im Traum daran gedacht, daß ich einmal selber fahren würde.
Ich war von da an zu Beginn 2-3 x im Jahr zu Veranstaltungen dort, 24h Rennen ist Pflicht, Formel 1, Oldtimer Veranstaltungen, Truck GP und meine Lieblingsveranstaltung Langstreckenpokal.

Im Jahre 2005 habe ich ein Fahrsicherheitstraining absolviert. Da merkt man erst einmal, wie wenig man sein Fahrzeug beherrscht. Kann ich jeden nur empfehlen!!Hier der Link - http://fsznuerburgring.de/



Und im Rahmen der Formel 1 fand auf der Nordschleife dann mein erster Formelkurs statt. Wir waren zu acht, zwei Gruppen á 4 Personen.

Nach Theorie am Vorabend ging es dann endlich los, ich habe mir einen Schutzengel von einem Freund und Instruktor an den Arm tapen lassen.
Zu meinen Fahrkenntnissen bis dato- noch nie Nordschleife, noch nie ein Formelauto, Schaltgetriebe zuletzt in der Fahrschule... also die besten Voraussetzungen für mich - besonders erbaulich, die einzige Frau dieses Kurses. 

Wir mußten leider durch ein Nadelöhr hinter einer Zusatztribüne oben an der T13. Ich war schweißnaß nicht nur wegen der hohen sommerlichen Temperaturen, mußte herunterschalten und hätte den Wagen fast abgewürgt. Der Motor schrillte auf,  die Fans oben auf der Tribüne johlten und drehten sich um.
Schluck... ich schaffte es irgendwie und bei jeder Runde dort rutschte mein Herz in die Hose. Am Abend war ich groggy - aber stolz.

Ich hatte das große Glück, daß mein Mann mir einen zweiten Kursus schenkte, wieder nur eine Frau dabei.
Diesmal war ein Fernsehteam dabei, die waren natürlich sehr erfreut darüber. Nach einem manierlichen Abendessen im Cockpit im Dorint Hotel mit angeregten Gesprächen, ging es dann los.
Alles war gut, bis zum ersten Interview. Du als Frau... setzt Dich 'mal dekorativ hin...
Meine Antworten waren sehr ehrlich und nicht so wie der Reporter sie sich gewünscht hat.
Ich habe diesen Beitrag nie gesehen und will es auch nicht.

Diese Kurse waren zur Vorbereitung für das Eifelrennen, dort wollte ich eigentlich einen Formel V  fahren. Ich habe aber Abstand davon genommen, da der Tank einem direkt auf den Schenkeln liegt. Das war mir doch zu heikel auf der Nordschleife. 


Nürburgring Klassik 2005
Josef More in seinem Formel V

Von 2007 bis 2010 fuhren mein Mann und ich mit unserem Mustang GT 350 auf meiner geliebten Nordschleife mehrere Gleichmäßigkeitsprüfungen (Link: http://www.glp1.de/) im Jahr, sehr gut für Einsteiger des Motorsports.

Sie haben Interesse? Unter www.nuerburgring.de finden Sie alle Informationen.

Motorsportliche Grüße
Conny Hoffmann
Yep, that's it.
mustangconny